Zusatzausbildung für Pädagogische Kunsttherapie

Kunst in sozialen Arbeitsfeldern II

 

Pädagogische Kunsttherapie ist eine entwicklungsorientierte aktivierende Therapie. Sie fördert, stärkt und bewahrt (je nach Arbeitsfeld) die Fähigkeiten der Menschen. Pädagogische Kunsttherapie arbeitet ressourcenorientiert, die Resilienz wird gestärkt und die allgemeine Gesundheit ganzheitlich gefördert.

Im Mittelpunkt der Zusatzausbildung für Pädagogische Kunsttherapie stehen künstlerische Medien und Methoden, ihre Wirkungsweisen und Einsatzmöglichkeiten

Die hier ausgebildeten Kunsttherapeuten (Fachbereich Pädagogische Kunsttherapie als übergeordneter Begriff) arbeiten in sozialen Arbeitsfeldern orientiert an deren Anforderungen und Zielen mit Kindern, Jugendlichen, Erwachsenen und Senioren (Geragogik), Heilpädagogik und Sozialtherapie. So ist z.B. die genaue Kenntnis der kindlichen Zeichenentwicklung eine grundlegende Voraussetzung für die gezielte Förderung von Kindern und hat große Bedeutung für die Heilpädagogik, Sozialtherapie und Inklusion.
Für Jugendliche steht die Ich-Stärkung, das Aktivieren der individuellen Ressourcen und der eigenen schöpferischen Kräfte im Mittelpunkt. Der Erhalt von Fähigkeiten ist besonders wichtig in der Begleitung demenziell Erkrankter in der Seniorenarbeit.

Die Zusatzausbildung für Pädagogische Kunsttherapie wird als Aufbaukurs für die hier ausgebildete Kreativpädagogen angeboten, ist aber auch offen für externe TeilnehmerInnen.


Nächster Start: 2019

Zum weiterlesen und vertiefen: Was können Kreativpädagogik und Pädagogische Kunsttherapie in der Sozialen Arbeit leisten?